Freitag, 12.11.2010
Job for a Cowboy
Ruination Tour 2010
special guest: Whitechapel, Annotations Of An Autopsy, Trigger The Bloodshed
Einlass: 18:30 Beginn: 19:00 Venue: Gruenspan
Jung, erfolgreich, wüst und brachial: Das sind Job For A Cowboy aus Glendale/Arizona. Gerade einmal zwei Alben benötigte das blutjunge Quintett, um sich als eine der meistbeachteten neuen Death Metal-Bands auf der Landkarte des US-Rock zu verorten. Mit ihrem aktuellen Album „Ruination“ stiegen sie nicht nur innerhalb der Metal-Szene vom Geheimtipp zur festen Größe auf, sondern gleich in die Billboard Charts ein: Platz 42 erreichten Job For A Cowboy mit ihrem Werk – trotz brutaler Härte und kompromissloser Intensität. Mitte November kommt die Truppe für fünf Konzerte nach Deutschland. In Hamburg, Köln, Karlsruhe, München und Berlin werden sie von den US-Deathcore-Könnern Whitechapel und den britischen Death Metal-Spezialisten Annotations Of An Autopsy unterstützt.
Sie waren gerade einmal zwischen 15 und 17 Jahre jung, als die Bandmitglieder 2003 im verschlafenen Städtchen Glendale die Deathcore-Band Job For A Cowboy gründeten. Gleich ihr erstes Demo weckte großes Interesse. Job For A Cowboy nutzen ihre Myspace-Seite intensiv, um Fans und Freunde zu gewinnen. Mehr als drei Millionen Klicks brachten ihnen einen internationalen Plattenvertrag. So erschien 2007 das Debütalbum „Genesis“, das weltweit auf viel Beachtung stieß. Hier entwarfen fünf junge Männer eine neue Version von Death Metal, den sie mit Metalcore mischten. ‚Deathcore’ war geboren und gilt seither als eine der vitalsten Spielarten des modernen Heavy Metal.
2009 erschien der Nachfolger „Ruination“, der weit über die Szene hinaus auf große Gegenliebe stieß. Denn obwohl Job For A Cowboy weiterhin auf Härte und kompromisslose Brachialität setzen, finden sie doch immer genau den treffenden Ton für eine junge Generation. Nach turbulenten Anfangstagen und mehr als einem halben Dutzend Besetzungswechseln strebt das Quintett nun Konstanz und eine lang anhaltende Karriere an. Wie überwältigend das aktuelle Line-up aus Gründungsmitglied und Sänger Johnny ‚The Navy’ Davy, den Gitarristen Al Glassman und Bobby Thompson, Bassist Brent Riggs und Drummer Jon ‚The Charn’ Rice ihren Deathcore auf den Punkt spielt, muss man live erleben.
Die Deutschland-Tour von Job For A Cowboy ist mit zwei weiteren Highlights im Vorprogramm gespickt. Zum einen wären da die Deathcore-Kollegen Whitechapel aus Knoxville/Tennessee, die sich innerhalb von vier Jahren mit drei Alben ebenfalls einen festen Platz unter den spannendsten neuen Metal-Bands erspielten. Whitechapel mischen Deathcore mit Grind- und Thrash-Metal-Elementen, was ihren Sound höchst spannend und vielseitig macht. Überdies verfügt das Sextett über drei (!) Gitarristen, die einen wahren Orkan aus Riffs und Verzerrung erzeugen.
Abgerundet wird das Triumvirat durch die britischen Deathcore-Kollegen Annotations Of An Autopsy, die seit 2007 ebenfalls mit drei radikalen Platten begeisterten. Untypisch hart und kantig für die englische Musikszene, ergänzt das Quintett um den Extrem-Shouter Steve Regan diesen Abend des modernen Metal perfekt. Mehr Intensität am Puls der harten Musik geht wohl kaum. Unvergessliche Abende sind garantiert.





