José James

Besonders inspiriert von Coltrane, Billie Holiday, aber auch Marvin Gaye ist José James im Jahr 2000 einer von vielen jungen Männern, die versuchen, in der New Yorker Jazzszene Fuß zu fassen. Und, wie ebenso viele andere auch, scheitert er kläglich. Frustriert und enttäuscht hängt er das Mikrofon an den Nagel. Selbst seine damalige Freundin hört ihn erst Jahre später zum ersten Mal singen und drängt ihn dazu, noch einmal den Einstieg ins Musikgeschäft zu wagen.

Dieses Mal mit größerem Erfolg: An der prestigeträchtigen New School von New York, aus deren Reihen z.B. ein Roy Hargrove entstammt, gewinnt er ein Teilstipendium. Auf seinen späteren Gönner Gilles Peterson trifft er bei der London Jazz Competition in 2006, wo er ihm kurzerhand eine Demo mit seiner Interpretation von Equinox in die Hand drückt.

Peterson zögert nicht lange und sichert sich die Unterschrift des Sängers. Im Januar 2008 erscheint auf seinem Label Brownswood Recordings José James' Debüt "The Dreamer", unter anderem mit einer Hommage an Martin Luther King ("The Dreamer") und einer Interpretation von "Park Bench People" der Hip Hop-Veteranen um Freestyle Fellowship.

 

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